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Zwischenseminar des Freiwilligenjahrgangs 2015/2016 in Wortelgat : AKTUELLES : SAGE Net Deutschland

Halbzeit: nach 6 Monaten Freiwilligendienst in Südafrika trafen sich im März 2016 39 Freiwillige in der Wortelgat Campsite in der Nähe der südafrikanischen "mother city" Kapstadt. Neben fröhlichem Wiedersehen der Freiwilligen, die über das ganze Land verstreut leben, stand die Reflektion bisheriger Erfahrungen, das gemeinsame Diskutieren von Herausforderungen während des Auslandsjahres und Debatten zu Themen wie Rassismus auf dem Plan.

Die weltwärts-Frewilligen zusammen

Nach strapaziöser Anfahrt über die ungepflasterte Straße trudelten die 26-SAGE Net- und 13 externen Volontäre am 18. März im abgelegenen Camp nahe des atlalantischen Ozeans ein. Eine Vorstellungsrunde, hier und da ein "Wie geht's dir?" oder "Kunjani?" (südafrikanisches "Wie geht es dir?" - und am nächsten Tag ging's ans Eingemachte.

"REDEN, REDEN, REDEN, REDEN, REDEN, REDEN, REDEN, REDEN, REDEN, REDEN, REDEN, REDEN. Das war die Devise. Reflexion über alles, was schon passiert ist [...] [unter anderem] kaputte Autos, Gastfamilien, Freunde und Probleme auf der Arbeit. Alles kam irgendwie zur Sprache", kommentierte Lisa Paschke, die beim ökologischen Copessa-Projekt in Johannesburg arbeitet, auf ihrem Blog.

Nachdem jede/r Einzelne sein/ihr Projekt vorgestellt hatte, begab sich die Truppe auf einen Spaziergang durch die Dünen zum nahegelegenen Strand und ließ die Erlebnisse der letzten Monate Revue passieren.

Aber mit "nur-leicht-daherreden" ließen die Seminarleiter_innen die Volontäre nicht davonkommen. In der Gruppe besprachen sie die Herausforderungen während des Freiwilligenjahres, was die Ziele für die kommenden Monate seien - und forderten die 39 Freiwilligen mit Themen wie "Racism and Cultural Learning".

State of the Nation

Den meisten Anklang fand aber der Workshop zum "State of the Nation" - benannt nach der jährlichen Rede vom südafrikanischen Präsidenten ans Parlament, in der zentrale politische Themen und Probleme angesprochen werden.

"Dafür wurde ein Gastredner eingeladen, der einen Nachmittag vor versammelter Mannschaft Fragen von uns Freiwilligen zu den Themen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Bildung beantwortete. [...] An diesem Tag durften unsere Fragen beantwortet werden," berichtet Nicola Schneider auf ihrem Blog.

Mit dem Wissen von David, der schon während der Apartheid lebte und Dambisa, die den sogenannten "born-frees" angehört, ergab sich dabei ein spannender Austausch.

Many lids make a South African flag

Am Dienstagabend vor der Abfahrt fand zum Abschied ein "Braai" statt - eine typisch südafrikanisches Event, bei der Freunde und Familie zusammenkommen und grillen. Mit viel Motivation und Anregung im Gepäck machten sich die Freiwilligen dann auf den Weg zurück an ihre Einsatzorte - und freuen sich auf ihre verbleibenden 6 Monate in Südafrika.

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