Projekt: SEED (Schools Environmental Education and Development)

Projektbeschreibung

In Kapstadt gelegen, hat sich das Projekt „Schools Environmental Education and Development“, kurz „SEED“ (seed = der Keim, die Saat), zur Hauptaufgabe gemacht, Schülern das Lernen durch das Prinzip von permaculture (zusammengesetzt aus permanent und agriculture) zu vermitteln.

In einem dreijährigen Zyklus werden ausgewählte Schulen aus dem Großraum Kapstadt von SEED unterstützt einen schuleigenen (Gemüse)garten anzulegen, der die Prinzipien von permaculture (z.B. bestmögliche Verwendung vorhandener Ressourcen, verantwortungsvoller Umgang mit Wasser, uvm.) veranschaulicht und langfristig die Ernährung der Schulküchen bereichert, sowie den Schülern als „garden-based entrepreneurial project“ eine mögliche berufliche Perspektive eröffnet. Außerdem bietet SEED in den Schulen Unterrichtseinheiten zu permakulturellen/
umweltbedingten Themen (z.B. Wasserkreislauf, Erde, verschiedene Ökosysteme, uvm.) an.

Während der dreijährigen Programmzeit werden Schüler, Lehrer und freiwillige „Community Workers“ stetig in den Prozess eingebunden, um, nach Beendigung der Betreuung durch SEED, eine nachhaltige permakulturelle Entwicklung gewährleisten zu können.
Neben der Betreuung von Schulen führt SEED auch Workshops und Fortbildungen für Lehrer und Interessierte durch, während derer von der Planung bis zur Ernte alle „Tools“ weitergegeben werden, um permaculture sachgerecht in der Schule oder im Heimgarten anwenden zu können, und dadurch eine gesunde Selbstversorgung zu sichern.

Die Zielgruppe

Zur SEED-Zielgruppe zählen vorrangig Primary Schools (1. bis 7. Klasse) und High Schools (8. bis 12. Klasse). Das Programm richtet sich an Schulen in weniger entwickelten Gebieten wie den Cape Flats, da besonders in solch sandigen, windigen Gegenden die Lebensqualität gesteigert werden soll. Im Kapstädter Raum befinden sich derzeitig von SEED betreute Schulen in den Townships Mitchell‘s Plain, Philippi, Gugulethu und Delft. Im „National Program“ begleitet SEED auch zwei weitere Schulen in Gauteng und KwaZulu-Natal. Eine weitere Zielgruppe ist die Gemeinde in Mitchell‘s Plain und die der umliegenden Townships.


Arbeitssprachen

Englisch, Xhosa, Afrikaans

 

Die Einsatzbereiche können folgende Aufgaben für Freiwillige beinhalten:

  • Unterstützung der Facilitators bei ihren täglichen Schulbesuchen
  • Pflege und Ausbau der SEED eigenen Nursery (einer Art Gärtnerei)
  • Vorbereitung und Durchführung der Unterrichtseinheiten
  • (z.B. Materialerstellung, Planung, Durchführung)
  • Unterstützung bei von SEED angebotenen Workshops
  • (z.B. Materialerstellung, Planung, Durchführung)
  • Aushilfe im SEED Büro
  • Fundraising
  • Präsentation von SEED und Verkauf von Produkten bei Ausstellungen und Informationsveranstaltungen
  • Wartung von Geräten
  • Berichterstattung
  • (z.B. Mithilfe beim Newsletter, Fotodokumentation, Homepage)
  • Märkte unterstützen



Was sind persönliche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Freiwilligeneinsatz?:

  • Ein ökologisches Bewusstsein
  • Ausgeprägte Toleranz
  • Freude an der Arbeit mit Kindern
  • Keine Scheu vor Dreck oder körperlich anstrengender Arbeit
  • Kreativität
  • Lernbereitschaft
  • Flexibilität
  • Begeisterungsfähigkeit
  • (nicht verpflichtend) Vorwissen auf dem Gebiet Ökologie/Permakultur


Weiterführende Informationen

www.seed.org.za