Publikationen Und Flyer

Hier findest du alle Flyer zum downloaden.

In der Vegangenheit war SAGE Net zudem in der Forschung zur Arbeit mit Freiwilligen tätig. Ein Teil der Ergebnisse dieser Forschung sind ebenfalls hier zu finden.

Eigene Publikationen

Does international volunteering in Southern Africa have potential for change? After a two and a half year research process, the South African German Network believes yes. In its new book „International Volunteering in Southern Africa: Potential for Change“, SAGE Net reflects on the weltwärts volunteer programme, its implementation and the support mechanisms for its further development – both within Sage Net and in South Africa. The aim of this book is to make the most important results of these implications widely accessible.

Das Buch ist über Print On Demand oder auf Nachfrage bei buero-berlin@sage-net.org erhältlich.

 

Die Aufarbeitung von begangenem Unrecht wird meist als Voraussetzung für eine nachhaltige Friedensförderung betrachtet. „Wahrheit“ und Erinnerung bewirken jedoch noch keine Versöhnung. Das Risiko, sich dem Teufelskreis von Rechtfertigungen zu verstricken, ist hoch und kann Schmerz und Verbitterung vertiefen.

Stephanie Schell-Faucon geht der Frage nach, wie eine Erinnerungsarbeit anzulegen ist, die eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit fördern und zu Verständigung beitragen möchte. Zwei sehr unterschiedliche Ansätze aus Südafrika werden beleuchtet: Sie zeigen, dass innovative Initiativen nötig sind, die im pädagogischen Schonraum Austausch von Erinnerungen und grenzüberschreitendes Erleben des „Anderen“ ermöglichen. Zugleich bedarf es aber auch öffentlicher Erinnerungsräume, die es einem breiten Publikum erlauben, sich der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit unverbindlich anzunähern.

Die Publikation ist HIER  verfügbar.

Der weltwärts-Freiwilligendienst ist seit seiner Gründung im Jahr 2008 einer der größten, staatlich geförderten, internationalen Langzeit-Freiwilligendienste. Das in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierte Programm zielt auf die Förderung und Entwicklung persönlichkeitsorientierter, entwicklungspolitischer und interkultureller/globaler Eigenschaften bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ab. Gleichermaßen soll weltwärts einen entwicklungspolitischen Mehrwert für die Partnerländer erzielen. Angesichts der Jugend, Abenteuerlust und mangelnden Berufserfahrung der Freiwilligen befürchten Kritiker des Programmes Vorteile allein auf Seiten der Freiwilligen und auf Kosten der Partnerländer.

Aber welche Erwartungen, Hoffnungen und Ziele haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des weltwärts-Programmes wirklich in Bezug auf ihren Dienst? Welche Erfahrungen machen sie vor Ort und wie werden diese verstanden und verarbeitet? Wie reagieren die Mitglieder der Einsatzstellen auf den Dienst? Und welche Faktoren machen einen wechselseitig als erfolgreich erlebten Freiwilligendienst aus?

Die qualitative Wirkungsanalyse beleuchtet auf Basis von achtzehn ausführlichen Fallstudien systematisch und anschaulich die Erlebenswelt unterschiedlicher Akteure des weltwärts-Programmes nach Südafrika. In Form einer „psychologischen Ethnografie“ werden sowohl die Einstellungen und Erfahrungen junger weltwärts-Freiwilliger als auch die der Einsatzstellen in Bezug auf den Dienst transparent gemacht. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass nicht nur die Freiwilligen, sondern auch die Organisationskultur der Einsatzstellen eine zentrale Stellschraube für die Qualität des Freiwilligendienstes sind. In der Betreuung und Integration von Freiwilligen, die erfolgreiche Einsatzstellen in den Status von Lehrern versetzt, liegt auch eine große Chance für einen gelebten, gleichberechtigten Kulturkontakt zwischen Nord und Süd.

Das Buch kann HIER erworben werden.

In 2002, a lively exchange between Cape Mental Health Society (CMHS) in Cape Town (South Africa) and different institutions of the disability sector in Berlin, in particular the Nordberliner Werkgemeinschaft (nbw) startet. It was brought to live by a personal initiative of Donald Vogel, head of the coordinating office to the child and youth ambulances in Berlin. After four years, the initiators and participants of this exchange project can look back upon some major developments. After the first visits and re-visits during the years of 2003 – 2004 in which broader issues were looked at first, the area of work and employment for people with disabilities was chosen as a central focus point of further exchange activities. Doris Gräber interviewed the initiator of this collaboration project.

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Im Rahmen einer von transfer e.V. initiierten und trägerübergreifend organisierten Austauschmaßnahme fanden 1998 zwei Begegnungen von deutschen und südafrikanischen Fachkräften statt, die im Jugendaustausch, der Jugendsozialarbeit und der Arbeit mit geistig behinderten Menschen tätig sind. Dieses Pilotprojekt diente vor allem der Erarbeitung eines Rah-menkonzepts für dialogische Austauschprogramme zwischen den beiden Ländern sowie der Entwicklung zukünftiger Be-gegnungen und Kooperationen sowohl von Multiplikatoren als auch von Jugendlichen.
Der Weg, der hier beschritten wurde, ist zugleich getragen von der Idee, interdisziplinäre, trägerübergreifende und prozeß-orientierte Arbeitsweisen im Sinne kontinuierlichen Voneinanderlernens weiterzuentwickeln.

Die Veröffentlichung finden Sie HIER.

Im Oktober 2006 fand in Kapstadt mit 60 Teilnehmern
die dritte große Konferenz des
South African German Network e. V. (kurz
SAGE Net) statt. SAGE Net ist ein südafrikanisch-
deut sches Netzwerk, das sich den
partnerschaftlichen Austausch und Dialog
zwischen diesen beiden Ländern zur Aufgabe
gemacht hat. Das Netzwerk kann inzwischen
auf eine 10-jährige Geschichte zurückblicken
und der Erfolg gibt den Initiatoren
und Initiatorinnen der ersten Stunde recht:
In den durchgeführten Projekten und Begegnungen
konnten über 1.500 Teilnehmer für
das jeweilige Partnerland interessiert werden,
die Mitgliederzahl ist in beiden Ländern
stark gestiegen, die Strukturen haben sich
stabilisiert und etabliert. Es ist an der Zeit,
über die vergangenen Entwicklungen kritisch
nach zu denken und die künftigen Möglichkeiten
einer solchen Netzwerkarbeit auszuloten.

Die Publikation ist HIER  verfügbar.

The research for this report was conducted in close cooperation with the staff of NationalPeace Accord Trust. The study would not have been possible without the great support ofthe Project Co-ordinator Scotch Madhlophe and the openness of my interview partners. Iowe gratitude to all of them for having shared so their past experiences.

The publication is available HERE.

Von den mehr als 7 Milliarden auf der Welt leben schätzungsweise 650 Millionen mit
einer Behinderung. Bezieht man die Familienangehörigen dieser Menschen mit ein,
gibt es etwa 2 Milliarden Menschen, die direkt oder indirekt von einer Behinderung
betroffen sind, was fast einem Drittel der Weltbevölkerung entspricht (United Nations,
2019). Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass in den meisten Ländern mindestens
eine von 10 Personen mit einer Behinderung lebt, und mindestens 25 Prozent der
Gesamtbevölkerung direkt oder indirekt betroffen sind. Die Ursachen für die
Entstehung von Behinderungen sind vielfältig und können regional unterschiedlich
sein, ebenso wie die Prävalenz und die Folgen von Behinderungen. Individuelle
sozioökonomische Faktoren spielen dabei ebenso eine Rolle wie das jeweilige
Versorgungsangebot eines Staates bzw. einer Region.

Die Publikation ist HIER  verfügbar.