Veranstaltungen

Im Jahr 2013 organisierte SAGE Net ein dreiteiliges Training für RückkehrerInnen aus ihren Freiwilligendiensten, speziell für jene, die sich im Bereich der pädagogischen Gestaltung von Begleitseminaren einsetzen und ihre Erfahrungen reflektiert weitertragen wollen.

Die Schulung vermittelte Kenntnisse zur Gestaltung von Gruppenprozessen und Phasen, methodisches Handwerkszeug wie auch Moderations- und Präsentationstechniken. Zum Abschluss der Schulung haben alle TeilnehmerInnen eine eigene Seminareinheit entwickeln.

Als gemeinsames „Outcome“ der Fortbildungsreihe ist außerdem ein umfangreiches Handbuch mit Seminarmethoden entstanden – den TeilnehmerInnen eröffnen sich nun weitere Perspektiven zur praktischen Mitarbeit in der Begleitung von zukünftigen Freiwilligen.

Das Thema der Nachhaltigkeit ist für SAGE Net besonders wichtig und kann bereits auf kleinster Ebene viel bewirken. Vor allem eine Erweiterung des Horizonts und das Kennenlernen neuer Methoden kann dabei hilfreich sein. In Südafrika gibt es eine Vielzahl kleiner ökologischer Projekte, sogenannte „Food Gardens“, die jedoch oft nicht nachhaltig sind.

Im November 2012 kamen zwei SüdafrikanerInnen, Sarah Goliath und Andrew Sauls aus Port Elizabeth, für eine Woche nach Berlin, um mit uns zu lernen. Das Ziel unseres kleinen Austauschs war die Auseinandersetzung und Bewusstseinsbildung zum Thema „Nachhaltigkeit durch Food Garden“, sowie Konzepte dieser Art in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland zu etablieren. Vor allem war es aber auch eine Chance, mehr über den ökologischen Wissensschatz der beiden Südafrikaner*Innen zu erfahren und eventuell deutsche mit südafrikanischen Projekten miteinander zu verknüpfen.

Gemeinsam besuchten wir verschiedene ökologische Projekte und Gärten in Berlin und waren überrascht, wie viele urbane Gartenprojekte in der Millionenstadt zu finden sind. Zum Thema „Schrebergärten“ haben wir die in Berlin lebende dänische Filmemacherin Signe Astrup kennengelernt, die eine Dokumentation zu unserer Thematik verfilmt hat. Desweiteren haben wir die Prinzessinnengärten, das Allmende Kontor auf dem Tempelhofer Feld und Winfried Schiffer mit seinem Demofeld zur „Fukuoka“-Philosophie besucht. Mit unserem neuen Wissen und dem regen Austausch entwickelten wir gemeinsam ein Seminarkonzept.

Sarah und Andrew sind schon länger in ökologischen Projekten tätig. Beide arbeiten aktiv im Gartenprojekt der Greenville Primary School in Port Elizabeth mit und haben somit vielfältige Erfahrungen und Einblicke, die sie uns geben konnten. Den neuen Input aus Deutschland können sie ebenfalls nutzen, um ihr Projekt in Südafrika nachhaltiger zu gestalten und die Methoden zu lehren.

Nach ihrer Rückreise wurde ein zweitägiges Seminar in Port Elizabeth von unseren beiden Freiwilligen geplant und durchgeführt.

Zum Anlass der Dankesveranstaltung für die Berliner Förderer konnte SAGE Net einen gelungenen, vorsommerlichen Abend in charmantem Ambiente des Restaurants „Blisse14“, Berlin Wilmersdorf, verbuchen.

Die Veranstaltung brachte Förderer, Mitglieder, Mitarbeiter und ehemalige Freiwillige an einen Tisch zum gemeinsamen Austauschen und Klönen.

Das schmackhafte Essen im Anschluss und das Flair des Innenhofes boten Gelegenheit genug, das freundschaftliche Beisammensein bis in die späteren Abendstunden hinein zu verlängern.

Als gemeinnütziger Verband leistet der ASB nicht nur in Herne und Gelsenkirchen einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl, sondern engagiert sich seit vielen Jahren auch in Südafrika.

Im Township Tumahole im Bezirk Parys, 130 Kilometer südwestlich von Johannesburg leben rund 120 000 Einwohner. Nachdem der ASB dort gemeinsam mit einem südafrikanischen Partnerverein jahrelang das Day-Care-Center „Lehlohonolo“ („Glück“) inmitten der Armensiedlung betrieben hat, wird dieses Projekt inzwischen vom örtlichen Verein „South African Samaritan Organisation“ vollständig in eigener Verantwortung betrieben. Dort werden täglich rund 150 Kinder betreut und medizinisch versorgt. Die Kinder im Alter von zwei bis 16 Jahren erhalten Kleidung, Lebensmittel und Vitamintabletten.

Im Juli 2007 wurde das vom Arbeiter-Samariter-Bund geförderte Day Care Centre „Relebohile“ eröffnet. Monate lang waren immer mehr Kinder zur Baustelle gekommen, um die Fortschritte zu sehen.

Das Interesse an diesem neuen Center war groß, denn die Zahl der zu versorgenden Kinder und Jugendlichen ist stetig gestiegen.
Das Zentrum wird vor Ort vom siebenköpfigen Vorstand des Vereins „Relebohile“ betreut, der sich aus MitarbeiterInnen und langjährigen UnterstützerInnen vor Ort zusammensetzt. Außerdem ist das Projekt Teil des weltwärts-Programms geworden, für das SAGE Net mehrfach zwei Freiwillige nach entsendete.